Bob

Hallo, ich bin der Bob. Ein Schafpudel.

Ja, ja, ihr fragt euch jetzt gewiss: was ist denn das für eine Rasse? Wie oft ich das schon gehört habe. Um es gleich mal klar zu stellen, ich bin:

  • weder ein Pudel, auch wenn die Bezeichnung es vermuten lässt,
  • noch ein Schaf, auch wenn ich eine Menge Wolle mit mir herum trage.

Ich bin Vertreter eines Altdeutschen Hütehund –Schlages, also ursprünglich zum Hüten von Schafen gezüchtet.

Seit September 2012 lebe ich mit meiner 6-köpfigen sozialen Gemeinschaft in einem 4- Seitenhof auf dem Dorf. Zuvor war ich im Tierheim. Eines Tages tauchte Frauchen dort auf und ging mit mir spazieren. Also die hat sich sofort in mich verliebt und zwei Tage später bin ich schon in mein neues Revier umgezogen. Damals war ich 4 Monate alt.

Mittlerweile bin ich ein stattliches Kerlchen und hab schon eine Menge erlebt. Wir sind viel draußen, Campen, machen Wanderungen, Trekkingtouren, Kanufahrten – ich bin überall dabei und das ist toll. In die Stadt hingegen gehe ich nicht so gern. Das ist mir eindeutig zu stressig. Ich bin halt wie alle anderen unserer Gemeinschaft ein echter Naturbursche.

Natürlich habe ich auch so meine Eigenheiten. In manchen Situationen bin ich ein richtiger Hitzkopf, stupide Unterordnung ist ganz und gar nicht mein Ding und ein Dickschädel kann ich auch sein.

Deshalb gehe ich mit Frauchen so alle zwei Wochen zum Hundetrainer.

Dort haben wir verschiedene Methoden kennen gelernt, die die Zusammenarbeit des Mensch-Hund-Teams festigen und vor allem mir Sicherheit, Ruhe und Vertrauen geben. Es gibt keinen Hundeplatz-Drill sondern für jeden von uns, gemäß seiner Rasse und seines Charakters, individuell abgestimmtes Training. Auch bekommen wir immer eine plausible Erklärung für bestimmte Interaktionen zwischen Mensch und Hund. Das ermöglicht eine klare Kommunikation untereinander. Mir scheint genau das oftmals für die Menschen nicht so einfach zu sein. Wir haben schon viel gelernt und sind wirklich froh, genau diesen Trainer für uns entdeckt zu haben. Positive Motivation, Konsequenz und die respektvolle Art im Umgang mit mir als treuen Begleiter des Menschen, das alles entspricht genau unseren Vorstellungen.

Übrigens, eines finde ich voll doof – ich darf keine Schafe hüten obwohl ich schon richtig Lust darauf hätte. Einmal bin ich gemeinsam mit einem unserer Schafe durch unseren Teich geschwommen – also ich dem Schaf hinterher. Ich für meinen Teil finde, es hat ganz gut geklappt und ich hatte Spaß, aber irgendwie fanden die anderen Gemeinschaftsmitglieder das nicht so toll und es gab ganz schön Mecker.

Alternativ kann ich meine geistigen und körperlichen Fähigkeiten beim Apportieren, bei der Nasenarbeit und dem Suchen in der Fläche einsetzen. Das macht Laune und wir probieren immer wieder etwas Neues. Wenn wir unsere mehrtägigen Trekkingtouren machen, bin ich sowieso voll ausgelastet. Dann können wir zusammen den ganzen Tag lang draußen herumstreifen. Das fetzt so richtig.

Ihr seht ich fühle mich Schafpudelwohl. Ich liebe meine Menschen und sie lieben mich, auch wenn ich manchmal meinen eigenen Kopf habe. Aber das, glaube ich, mögen die sogar an mir.

So, jetzt wisst ihr etwas über mich persönlich. Wer sich noch genauer über den Schafpudel an sich informieren möchte, für den habe ich nachfolgend noch einiges zusammen getragen…

 

 

…und nun noch ein paar Bilder von mir.

 

Startseite » Bob » Bob
IMG_001.jpg
IMG_001.jpg
IMG_002.jpg
IMG_002.jpg
IMG_003.jpg
IMG_003.jpg
IMG_005.jpg
IMG_005.jpg
IMG_004.jpg
IMG_004.jpg
IMG_007.jpg
IMG_007.jpg
IMG_008.jpg
IMG_008.jpg
IMG_009.jpg
IMG_009.jpg
IMG_010.jpg
IMG_010.jpg
IMG_011.jpg
IMG_011.jpg
IMG_012.jpg
IMG_012.jpg
IMG_013.jpg
IMG_013.jpg
IMG_014.jpg
IMG_014.jpg
IMG_015.jpg
IMG_015.jpg
IMG_017.jpg
IMG_017.jpg
IMG_018.jpg
IMG_018.jpg
IMG_019.jpg
IMG_019.jpg

 

2 thoughts on “Bob

  1. Wau, du bist ein Schöner, gut dass Du ein so gutes Zuhause gefunden hat. Kann gar nicht verstehen, weshalb man so tolle Hunde wie uns ins Tierheim gibt. Da gibt es doch andere Lösungen!
    Ich bin die Mrs. Hermine und ich werde schon (oder erst) 10. Aber ich bin immer noch wie ein junger Hund. Neugierig und fröhlich und immer soooo wild. Meinen Menschen gefällt das nicht immer soooo gut. Besonders wenn ich mich morgnes vor der Arbeit in einem Schlammteich versenke. Aber meistens bin ich seeeeehr entspannt und brav. Wohne ja auch im Wald. Da ist es wunderbar und gibt immer was zu gucken und machen.

    1. Hey Du, Waldfee. Also wenn Du mich fragst, sich im Schlammteich oder -loch versenken fetzt. Mich will danach allerdings erst mal keiner anfassen. Verstehe ich irgendwie nicht, aber egal.
      Ich finde es toll, das Du dich noch immer wie ein junger Hund fühlst. Ich hoffe das bleibt noch sehr, sehr lange so und wünsch dir noch unendlich viele große und kleine Erlebnisse.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *